| Wieso hilft Musik beim Meditieren? |
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There are no translations available. Meditation ist eine geistige Übung, die in der Regel ausgeübt wird, um höhere Bewusstseinszustände zu erfahren. In der östlichen Tradition wird dieses Ziel Nirwana oder Erleuchtung genannt. In der christlichen, islamischen und jüdischen Tradition spricht man von einer unmittelbaren Erfahrung Gottes („vor dem Antlitz Gottes stehen“). Die wichtigste Komponente beim Erreichen dieses trance-ähnlichen Zustands ist eine tiefe Konzentration („Achtsamkeit“) auf eine sich ständig wiederholende Handlung. Die Handlung kann physikalischer Natur sein (z.B. rituelle Tänze der australischen Ureinwohner, der Derwischtanz im Orient, bestimmte Kampfkunstarten, ein Mantra, das Rosenkranzgebet, die Konzentration auf die Atmung, auf eine Kerze oder auf eigene Abbildung im Spiegel), aber auch psychisch oder imaginär (z.B. die Konzentration auf das eigene Bewusstsein, auf bestimmte Chakren oder auf den inneren Klang). Bei der höchsten Meditationsform ist das Bewusstsein von allen Gedanken und Wünschen geleert. Das Empfinden des eigenen „Ich’s“ löst sich auf. Der Meditierende geht im Göttlichen auf. Musik war von Anfang an ein untrennbarer Teil der Meditation. Viele meditative Techniken greifen auf die Musik als Hilfsmittel zu. Das ist z.B. bei Choral- oder Mantra-Gesängen, Klangschalenmeditation oder Instrumentalkompositionen des New Age so. Dank Ihrer wunderbaren Fähigkeit, Menschen in kontemplative Zustände zu versetzen, ohne Worte zu benutzen, ist die Musik die Sprache der Seele, die keine Übersetzung in Fremdsparchen braucht. Immer häufiger wird Meditationsmusik auch bei psychotherapeutischen Behandlungen eingesetzt, um die Fähigkeit zu entspannen zu unterstützen. Klinisch nachgewiesene Wirkungen dabei sind: - die Ausschüttung von Endorphinen ("Glückshormonen") - die Senkung der emotionalen Reizbarkeit (Stresssenkung) - die Stärkung des Immunsystems - die Linderung von Kopf- und Rückenschmerzen - ein ruhigerer Schlaf - die Aktivierung der kreativen und intellektuellen Fähigkeiten - eine verbesserte Konzentration - die Anhebung des Selbstwertgefühls - die Verlangsamung des Herzrhythmus - die Senkung des Blutdrucks - die Vertiefung der Atmung - die Verbesserung der Durchblutung im Schulterbereich und Erwärmung der Handflächen - die Erhöhung des elektrischen Widerstandes der Haut Untersuchungen mit Hilfe der Magnetresonanz-Tomographie haben außerdem nachgewiesen, dass im meditativen Trancezustand die Schläfenregionen des Gehirns und Konzentrationszentren stark aktiviert werden, bei erfahrenen Meistern der Meditation (10 bis 40 Jahre Ausübung) wurde auch eine Verstärkung der Gammawellen festgestellt, was auf eine erhöhte Denkaktivität hindeutet. |


